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Planung- Installation

 

      

PLANUNG - INSTALLATION

 

 

Planung einer TK Anlage                                            Installation und Sicherheit                                                                                                                                                                                                                                                               

                                                

 

                            

          

 

                                     
                                                      

Planung einer TK Anlage

Der Weg zur perfekten Telefonanlage. Ein Leitfaden zur Planung und Installation.

Sie stehen vor der Entscheidung, sich eine Telefonanlage anzuschaffen? Ob analog, ISDN oder VoIP? Auch wenn Sie sich grundsätzlich darüber im Klaren sind, gibt es doch noch Vieles zu beachten. In welchem Raum soll welches Telefon stehen, kann ein PC angeschlossen werden und wie funktioniert das mit den Leitungen und Anschlussdosen?

Oft sind es die Kleinigkeiten, die bei falscher Ausführung den Spaß an der neuen Anlage trüben. Deshalb soll Ihnen dieser Leitfaden bei der Planung der Anschaffung Ihrer neuen Telefonanlage helfen. Auf den nächsten Seiten geben wir Ihnen dazu Tipps und zeigen Ihnen einige Fragen auf, die Sie sich selbst stellen sollten, damit Anlage, angeschlossene Geräte und Installation perfekt funktionieren.

Beispiel einer kompletten Installation.      

Auf dieser Abbildung sehen Sie eine übliche Konfiguration einer ISDN-Telefonanlage, wie sie in einigen Haushalten oder auch Firmen vorzufinden ist. Sie zeigt eine Auerswald 2206 USB, die an einem ISDN-Basisanschluss (1) betrieben wird. Am internen S0-Port der Anlage (2) sind ein Systemtelefon COMfortel 1500 (3) sowie ein Standard-ISDN-Telefon (4) angeschlossen. Eine Türsprechstelle (5) ist an das speziell dafür vorgesehene COMpact TS-Modul (nicht sichtbar, in Grundgerät eingesteckt) angeschaltet. Der PC hat über die USB-Schnittstelle (6) die Möglichkeit ins Internet zu gehen und Faxe oder Daten zu übertragen. Der CD-Player (7) spielt eine individuelle Wartemusik ein und am System-Display SD-420 (8) wird z. B. angezeigt, welches Telefon gerade besetzt ist. An den analogen Anschlüssen (9) sind zwei analoge und ein schnurloses Telefon sowie ein Faxgerät und ein Anrufbeantworter angeschlossen. Für eine einfache Installationen mit reiner Telefonieanwendung sind die Komponeneten (5), (6), (7), (8) zunächst nicht erforderlich. Sie können jederzeit ergänzt werden.

       Planung einer TK Anlage

  • Die Wahl der richtigen Endgeräte

Reichen die vorhandenen Telefone aus oder werden zusätzliche benötigt?

  • Sie brauchen Geräte für z. B.

            Privathaushalt

      - Wohnzimmer

      - Arbeitszimmer

      - Schlafzimmer

      - Kinderzimmer

      - Garage

      - Haussprechanlage

 

       Unternehmen

      - Empfang

      - Büro

      - Meetingraum

      - Kantine

      - Lagerhalle

      - Serverraum 

      - Gegensprechanlage

 

Sollen evtl ältere analoge Telefone gegen neue mit modernen Eigenschaften (mehr Ausstattung) ausgetauscht werden?

  • Sie möchten z. B. Telefone mit CLIP (Anzeige der Rufnummer des Anrufers). Hier können Sie sehen, wer Sie anruft, noch bevor Sie das Gespräch angenommen haben. Oder Sie tauschen gegen ein Schnurlostelefon, um auch im Garten erreichbar zu sein.

          Oder sollen gleich ISDN-Telefone eingesetzt werden?

  • Damit erreichen Sie eine einfachere Bedienung der Dienstmerkmale, z. B. ständige Anrufweiterschaltung (CFU) oder
  • einen schnelleren Verbindungsaufbau als bei analogen Telefonen.
  • Zum Anschluss von ISDN-Telefonen benötigen Sie eine TK-Anlage mit internem S0-Bus, z. B. die COMpact 2206 USB.

Werden insbesondere die komfortablen Funktionen der Telefonanlage, z. B. Rufumleitung, Rückruf bei Besetzt oder eine Belegtanzeige genutzt?

  • Dann sollten Sie auf digitale Systemtelefone umsteigen. Diese bieten Ihnen sehr professionelle Möglichkeiten, z. B.
    - Nutzung des Telefonbuches der Anlage an mehreren Systemtelefonen mit  
  •  Nummer zu Name (wie Sie es von Ihrem Handy gewohnt sind)
    - Ausführen von Anlagenfunktionen aus einem Klartext-Menü heraus, damit Sie sich keine Zahlencodes mehr zu merken brauchen.
  • Ein Systemtelefon bietet zusätzlichen Anzeigekomfort.
    - Sie können nicht nur die Nummer des Anrufers sehen (sofern er seine Rufnummer übermittelt), sondern auch die eigenen Nummern (MSN), die er angewählt hat.
    - Mit der Belegtanzeige können Sie auf einen Blick sehen, wenn ein Telefon Ihrer Anlage (Nebenstelle) gerade besetzt ist oder es  gerade klingelt.
  • Zum Anschluss von Systemtelefonen benötigen Sie eine TK-Anlage mit internem S0-Bus.

Welche zusätzlichen Endgeräte sollen eingesetzt werden?

  • Sie brauchen zusätzlich z. B. Faxgerät, Anrufbeantworter, Modem.
  • Für die schnellere Datenübertragung im ISDN-Netz wollen Sie eine ISDN-PC-Adapterkarte (z. B. AVM Fritz! Card) einsetzen.
  • Zum Anschluss von ISDN-PC-Adapterkarten oder externen USB/ISDN-Adaptern benötigen Sie eine TK-Anlage mit internem S0-Bus.
  • Für Datenanwendungen oder Internetzugang empfehlen Systemtelefone.

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  • Türsprechstellen an die Telefonanlage anschließen
  • Wenn Sie bereits eine Türsprechstelle haben oder sich eine anschaffen wollen, dann sollten Sie diese auch an Ihre Telefonanlage anschließen. Sie benötigen dann keine Sprechstelle in der Wohnung, sondern können von jedem Nebenstellentelefon Ihrer Anlage ein Gespräch mit dem Besucher an der Tür führen, sogar die Tür öffnen und auch das Treppenhauslicht einschalten. Für viele Türsprechsysteme gibt es Adapter zum Anschluss an Telefonanlagen.
  • Sicherheitseinrichtungen und Rundumschutz       

Kann die Telefonanlage gegen Überspannungen geschützt werden?

  • Ihre Telefonanlage kann, wie jedes Elektrogerät in Ihrem Haushalt, durch Überspannungen (z. B. bei Blitzschlag) beschädigt werden. Diese Überspannungen gelangen in den meisten Fällen über die Steckdose in die Geräte. Wir empfehlen hier eine Tischsteckdose mit Überspannungsschutz.
  • Ihr Telefonsystem ist aber doppelt gefährdet, da es noch einen zweiten Zugang zu einem außen liegenden Kabelnetz besitzt, nämlich das Telefonnetz. Doch auch hierfür gibt es Sicherheitsschaltungen, z.B. ein Bitzschutzmodul. Es wird ganz einfach zwischen Telefonnetz (NTBA des Netzbetreibers) und die Telefonanlage gesteckt.
  • Bitte beachten Sie aber, dass es keinen 100-prozentigen Schutz gegen Überspannungen gibt. Bei direkter Blitzeinwirkung sind auch diese Schutzschaltungen machtlos!

Kann die Telefonanlage gegen Folgen durch Stromausfall geschützt werden?

  • Bei einem Stromausfall können Sie über das ISDN-Netz nur noch mit einem notstromfähigen ISDN- oder Systemtelefon telefonieren. Dieses muss dann direkt mit der ISDN-Basisanschlusseinheit (NTBA) verbunden sein. Die an den Nebenstellen der Telefonanlage angeschlossenen Geräte funktionieren nicht, weil die Anlage stromlos ist.
  • Im "normalen Betrieb" muss dieser so genannte Notapparat am internen S0-Bus Ihrer TK-Anlage betrieben werden. Zusatzgeräte, z. B. der ISDN-Autoswitch von Auerswald, schalten bei einem Stromausfall automatisch ein notstromfähiges ISDN- oder Systemtelefon vom internen ISDN-Bus direkt auf den NTBA durch, ohne dass Sie es erst "umstecken" müssen.
  • Wenn Ihnen ein "Notapparat" nicht ausreicht, wenn alle Funktionen verfügbar und alle Nebenstellen weiter erreichbar sein sollen, dann können Sie Ihre Anlage auch an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung anschließen. Damit ist Ihr TK-System, je nach Ausbaustufe und Anzahl der Teilnehmer, mehrere Stunden mit Strom versorgt.
  • Sie können mit allen angeschlossenen Endgeräten weiter arbeiten, sofern dafür keine eigene Stromversorgung benötigt wird (z. B. bei Schnurlostelefonen).    

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    Installation und Sicherheit  

     Anschlussdosen und Kabel für analoge Endgeräte

  • Für jedes anzuschließende analoge Endgerät (Telefon, Faxgerät, Anrufbeantworter, usw.) benötigt man je 1 Kabel mit einer Doppelader (1 Drahtpaar in einem Telefonkabel) von der Anlage bis zu dem Ort, an dem das Gerät betrieben werden soll.
  • Diese Verdrahtungsart nennt man sternförmige Verdrahtung, wobei die Anlage der Sternmittelpunkt ist. Diese beiden Drähte werden als a-Ader und b-Ader bezeichnet.
  • Kabel mit 2 Drähten werden als "2-adrig" oder "1-paarig", Kabel mit 4 Drähten als "4-adrig" oder "2-paarig" bezeichnet. Die Drähte innerhalb des Kabels sind farblich gekennzeichnet: z. B. bei 2-adrigen Kabeln mit rot und blau, bei 4-adrigen Kabeln mit rot und blau, weiß und gelb.                                                                                                      
  • Um die Endgeräte anschließen zu können, benötigen Sie so genannte TAE-Anschlussdosen (Telefon Anschluss Einheit) zur Montage an der Wand. Hier werden die a- und b-Adern angeschlossen. In den Dosen sind bis zu 3 Steckbuchsen für die Anschlussstecker der Endgeräte vorhanden.

                                                                                                    

  • Es gibt zwei Arten von Buchsen in den TAE-Anschlussdosen, die sich elektrisch durch unterschiedliche Kontaktbelegung und mechanisch durch verschiedene Formen der Steckschlitze unterscheiden:
  • Die "F"-Buchse (oder F-kodierte Buchse) wird für Fernsprechgeräte verwendet. Hiermit sind Geräte gemeint, mit denen man ohne weitere Hilfsmittel Ferngespräche führen kann. Geräte mit F-Kodierung sind z. B. das Telefon und kombinierte Telefon/Faxgeräte.
    Die "N"-Buchse (oder N-kodierte Buchse) wird für Nicht-Fernsprechgeräte oder auch Nebengeräte verwendet. Hiermit sind Geräte gemeint, die nicht zum "Telefonieren" geeignet sind. Geräte mit N-Kodierung sind z. B. Anrufbeantworter, Modem, Fax,usw.

                                                                                                  

             Es gibt TAE-Anschlussdosen mit unterschiedlicher Buchsenbestückung:

    • -Kodierung F
      (für ein einzelnes Gerät, z. B. Telefon)
    • Kodierung N + F + N
      (für 3 Geräte an einer Nebenstelle der Telefonanlage, z. B. Anrufbeantworter, Telefon, Modem)
    • Kodierung N + F / F
    • (für 2 Geräte an einer Nebenstelle, z. B. Anrufbeantworter, Telefon und zusätzlich für ein einzelnes Gerät, z. B. Telefon, an einer zweiten Nebenstelle)
  • Wenn Sie mehr als 1 Gerät an einer Nebenstelle anschließen (z. B. bei Verwendung einer Anschlussdose mit der Kodierung N + F + N), reagieren alle Geräte auf die gleiche Rufnummer.
  • Die nachfolgende Tabelle zeigt einige Beispiele, welche TAE-Anschlussdosen für Ihre anzuschließenden Endgeräte benötigt werden und an welche Buchsen diese Geräte angeschlossen werden.
  • Die TAE-Dose mit der Kodierung N + F entspricht bis auf den weiteren N-Steckplatz der TAE-Dose mit der Codierung N + F + N.      

                             

Anzuschließende Geräte Buchsenkodierung der TAE Dose Anschlusskabel  Belegung derTAE Dose
nur Telefon F F: Telefon
nur Fax oder Modem N + F
N: Fax / Modem
F: bleibt frei
Kombifax F F: Kombifax
nur Anrufbeantworter N + F + N
N: Anrufbeantworter
F: bleibt frei
Telefon, Ansrufbeantworter, CLIP Anzeigengerät N + F
N: (1):(links) CLIP Anzeigengerät
F: Telefon
N: (2):(rechts) Anrufbeantwort.
Fax und Telefon N + F
N: Fax
F: Telefon
Anrufbeantworter und Telefon N + F
N: Anrufbeantworter
F: Telefon
Anrufbeantworter und 2 Telefone N + F + F
N:Anrufbeantworter
F: (1): (Mitte) Telefon
F: (2): (rechts) Telefon
Anrufbeantworter, Gebührenzähler und Telefon N F + N N (1): (links) Gebührenzähler
F: Telefon
N (2): (rechts) Anrufbeantworter

 

  • Die TAE-Dose mit der Kodierung N + F entspricht bis auf den fehlenden zweiten N-Steckplatz der TAE-Dose mit der Kodierung N + F + N.Wie sieht eine TAE-Anschlussdose von innen aus?
  • Die folgenden Schaltbilder zeigen die übliche Kontaktbelegung und die internen Schalteinrichtungen der TAE-Dosen. Obwohl in einer TAE-Dose 6 Anschlussklemmen vorhanden sind (bei Kodierung F und F + N + F), werden üblicherweise nur zwei davon benutzt. Die a-Ader wird an Klemme 1 und die b-Ader an Klemme 2 einer TAE-Dose angeschlossen. Je nach Hersteller der Dosen sind diese Anschlüsse auch mit La und Lb oder einfach nur mit a und b bezeichnet.
  • Bei TAE-Dosen mit Kodierung N + F / F gibt es 2 Reihen mit je 6 Anschlussklemmen. Die oberen Anschlüsse sind für die N- und F-Buchse, die unteren Anschlüsse für die separate F-Buchse auf der linken Seite.
  • In der TAE-Dose werden die a- und b-Ader über die Buchsenkontakte geleitet und enden auf Klemme 5 (b2) und 6 (a2). Hier können weitere TAE-Dosen angeschlossen werden.

                                                     

  • In jeder Buchse sind die a- und b- Adern über Schaltkontakte geführt. Ist die Buchse frei, sind die Kontakte geschlossen. Jedes eingesteckte Endgerät trennt die Verbindungen (Kontakte) in der Buchse auf. Ein N-kodiertes Gerät schaltet im Ruhezustand über geräteinterne Kontakte die a- und b- Ader wieder zurück zur Buchse. Im Betrieb schalten diese Geräte alle nach geschalteten TAE-Dosen ab. Ein F-kodiertes Gerät schaltet die Verbindung in der Regel nicht durch, wodurch nach geschaltete TAE-Dosen, die an Klemme 5 und 6 (b2 und a2) angeschlossen sind, abgeschaltet werden!

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      Montageort und Leitungsnetz

 

          Wo soll die Telefonanlage montiert werden?

  • Als erstes ist es wichtig, den richtigen Montageort für die Anlage zu wählen. Am besten ist der Ort geeignet, an dem schon vorhandene Telefonleitungen zusammenlaufen.
  • Achten Sie darauf, dass eine 230-V-Steckdose zur Versorgung der Telefonanlage vorhanden ist.
  • Wenn Ihre neue Tk-Anlage mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet ist und Sie Ihren PC daran anschließen möchten, sollte die Anlage nicht weiter als 3 Meter (Kabellänge) vom PC installiert werden.

        Kabel für ISDN Endgeräte

            Wie werden ISDN-Geräte und Systemtelefone angeschlossen?

  • Um ein ISDN-Endgerät (z. B. ein ISDN-Telefon) an einem internen ISDN-Anschluss der Telefon-Anlage (interner S0-Port) anzuschließen, benötigen Sie ein Kabel mit 2 Doppeladern (2 Drahtpaare in einem Telefonkabel) zwischen den Geräten und eine IAE-Anschlussdose (ISDN-Anschluss-Einheit) oder UAE- (Universal-Anschluss-Einheit) mit Endwiderständen 2 x 100 Ohm. Die Anschlussdosen werden fast immer ohne Endwiderstände ausgeliefert; diese müssen einzeln bezogen werden.

                                                                      

  • Kabel mit 4 Drähten werden als "4-adrig" oder "2-paarig" bezeichnet. Die Drähte innerhalb des Kabels sind farblich gekennzeichnet: z. B. mit rot, blau, weiß und gelb.

                                                                                           

  • Wenn Sie mehrere ISDN-Endgeräte an einem internen S0-Port anschließen möchten, dann müssen Sie diese als so genannten ISDN-Bus verdrahten. Ein ISDN-Bus ist ein Leitungsstrang, an dem an jeder Stelle das ISDN-Signal mit Hilfe einer Anschlussdose "abgegriffen" werden kann. Am Anfang und am Ende des Leitungsstrangs müssen Widerstände als Leitungsabschluss angeschlossen werden.
  • Wie wird ein ISDN-Bus verlegt?
  • Für die Busverdrahtung verlegen Sie das Kabel (2-paarig) von der Telefonanlage zur ersten Anschlussdose, dann mit einem weiteren Kabel (2-paarig) von der ersten zur zweiten Dose, mit dem nächsten Kabel (2-paarig) von der zweiten zur dritten, usw.
    Es müssen also immer 8 Drähte (4 ankommende und 4 abgehende) an eine Dose angeschlossen werden.
    In der letzten Anschlussdose werden dann die beiden 100-Ohm-Widerstände mit angeschlossen.
  • Da die Telefonanlage am Anfang des ISDN-Busses ist, sind hier ebenfalls die Abschlusswiderstände einzuschalten.

                                   

Eine zweite Möglichkeit der Busverdrahtung ist der "Geteilte Bus". Bei dieser Variante gehen Sie mit einem Kabel (2 freie Doppeladern) von der Telefonanlage z. B. im Erdgeschoss ins erste Zimmer, setzen dort die erste Anschlussdose, dann ins zweite Zimmer (zweite Dose) usw. In der letzten Dose müssen dann wieder die Endwiderstände eingesetzt werden. Ein zweites Kabel verlegen Sie dann von der Telefonanlage z. B. in das erste Obergeschoss und auch hier wieder von Anschlussdose zu Anschlussdose, bis Sie in der letzten die Abschlusswiderstände einsetzen.

Ein ISDN-Bus muss - wie schon erwähnt - immer am Anfang und am Ende 100-Ohm-Widerstände als Leitungsabschluss enthalten. Da sich in diesem Fall die Tk-Anlage in der "Mitte" befindet, müssen die internen Widerstände der Anlage abgeschaltet werden.

Ausführliche Hinweise zur korrekten Verkabelung und zu den Abschlusswiederständen finden Sie in den Handbüchern der jeweiligen Anlage, z. B. bei der Auerswald COMpact 4410 USB im "Installations- und Konfigurationshandbuch für den Errichter", im Kapitel "Abschlusswiderstände schalten".

                                                                  

  • Bitte beachten Sie, dass ein ISDN-Bus nie mehr als 12 Klemmstellen enthalten darf. Klemmstellen sind z. B. Anschlussdosen, Verteiler, ein verlängertes Kabel und die Tk-Anlage selbst. Außerdem dürfen an einem Bus maximal 8 ISDN-Geräte betrieben werden, wovon mindestens 4 eine eigene Stromversorgung benötigen.
  • Beachten Sie, dass Ihnen an einem S0-Bus (egal ob intern oder extern) nur 2 Nutzkanäle zur Verfügung stehen, also maximal 2 ISDN-Geräte gleichzeitig kommunizieren können. Wenn Sie mehr als 2 ISDN-Geräte gleichzeitig betreiben wollen, dann benötigen Sie eine Anlage mit mehreren internen S0-Ports, z. B. COMpact 4410 USB oder COMmander Basic von Auerswald.

Wie sehen IAE- und UAE-Anschlussdosen von innen aus?

  • Bei einer UAE-Anschlussdose sind alle 8 Kontakte der Buchse belegt, während bei einer IAE-Anschlussdose nur die für ISDN benötigten 4 Kontakte belegt sind. Die folgenden Schaltbilder zeigen die Verbindung zwischen Telefonanlage und Anschlussdosen, den Anschluss der 100-Ohm-Widerstände in der letzten Dose sowie die Kontaktbelegung der  ISDN-Buchsen in einer IAE-Dose.                          

 

Üblicherweise werden für reine ISDN-Bussysteme nur IAE-Dosen eingesetzt. UAE-Dosen findet man überwiegend in universellen Leitungssystemen, die gleichzeitig z. B. für das Rechnernetzwerk verwendet werden. Kontaktbelegung in einer IAE-Anschlussdose:1a: Anlage-Sender, wird verbunden mit Klemme a1 der Telefonanlage1b: Anlage-Sender, wird verbunden mit Klemme b1 der Telefonanlage 2a: Anlage-Empfänger, wird verbunden mit Klemme a2 der Telefonanlage

                         

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          Zu guter Letzt der ISDN-Anschluss

             Wie wird die Telefonanlage an ISDN angeschlossen?

  • Das Anschlusskabel von der Telefonanlage zur NTBA wird bei unseren Anlagen mitgeliefert. Wenn sich der ISDN-Basisanschluss (NTBA) nicht in der Nähe der Anlage befindet, benötigen Sie ein Kabel mit 2 Doppeladern (2 Drahtpaare in einem Telefonkabel) zwischen den Geräten und eine IAE- oder UAE-Anschlussdose mit Endwiderständen 2 x 100 Ohm. Die Anschlussdosen werden fast immer ohne Endwiderstände ausgeliefert; diese müssen einzeln bezogen werden.                                                                                                                                 

                                                                                                    
                                
                                                                                  

 

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